Zwischen Lob Wedge und Lugana

Sicher, wir können in Deutschland und speziell in Bayern nicht klagen über das Angebot an hervorragenden Golfanlagen für jeden Anspruch. Ab und zu lockt aber dann doch auch mal eine Runde im Ausland – vor allem, wenn man mit dem Auto recht zügig und ohne grosse Umstände ankommt.

Besonders bietet sich da der Gardasee an. Das Traumziel vieler Urlauber am Südrand der Alpen lockt nicht nur mit fast ganzjährig mildem Klima, sondern natürlich auch mit dieser traumhaften Mischung aus Dolce far niente und leckerem Essen. Noch traumhafter ist diese Mischung für alle Golfer, wenn man sie nach einer Runde auf einem gepflegten Golfcourse geniessen kann.

Und dafür gibt es am Lago di Garda ja einige Möglichkeiten:

Ob Bogliaco, Garda Golf oder Arzaga im Westen oder Ca degli Ulivi, Verona, Villafranca oder Paradiso im Osten.

Dazu – quasi in der Mitte: Garda San Vigilio Golf. Wenige Minuten südlich des Gardasees, mit Hotel, mondänem Clubhaus – und 36 Loch.

Das Resort ist nicht neu geschaffen. Vielen als „das Cervo“ schon bekannt – aber wieder mal eine Erwähnung wert, denn es bietet den tollen Luxus, auf vier verschiedenen 9-Loch-Schleifen immer wieder ganz unterschiedliche Runden zu spielen – und direkt im Anschluß auf der wunderschönen Terrazza des Clubhauses ein Glas Vino nebst heimischen Schmancklern zu geniessen. Besonders entspannt wird es, wenn man nur wenige Meter weiter im Hotel der Anlage absteigt.

Erster Abschlag, Driving Range, Clubhaus und Hotel – alles nur wenige Schritte voneinander entfernt.

Erst vor wenigen Jahren war Garda San Vigilio Golf Austragungsort der Italian Open, gespielt auf den Schleifen Benaco (rot) und Solferino (gelb). Dazu locken noch San Martino (weiss) und der Par-3-Course Pozzolengo (blau).

Der Course ist topgepflegt, die Grüns hervorragend. Ausreden für das eigene Spiel muss man sich definitiv woanders suchen.

Stichwort „eigenes Spiel“: wenn es besonders hakt, dann ist man bei Michele und Pietro der San Vigilio Golf Academy bestens aufgehoben. Fachkundig und extrem sympathisch sind sie gern Retter in der Not.

Und wer nach einer Runde Golf oder einer Pro-Stunde mal eine Trattoria oder Osteria besuchen möchte: davon gibt es viele. Besonders natürlich am Gardasee, wo sich bei Pasta, Pesce und einem Gläschen Lugana eine Golfrunde besonders gut analysieren lässt.

 

Text und Bild: Ralf Exel

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