Nie waren die äusseren Bedingungen mehr Rydercup als jetzt, als sich die BayMeGos und die Birdies zum schon traditionellen „George-Delanoff-Gedächtnis-Rydercup“ im GC Schloß Elkofen trafen.
Kurz vor der Begrüßung in der guten Gastro in Elkofen waren sich einige Teilnehmer nicht sicher, ob es aufgrund des stürmischen und regnerischen Wetters tatsächlich auf die Runde gehen könne.
Doch echte Kämpen stört das nicht, in Irland und Schottland spielen sie ja auch bei diesen Bedingungen, und die finale Frage: „Was würde George jetzt tun?“ war schnell beantwortet:
er würde natürlich spielen !
Seit über zehn Jahre n treffen sich „seine beiden Golf-Vereinigungen“, die Birdies und die Bayerischen Medien-Golfer, um zu Ehren des ehemaligen Print-Fotografen den Rydercup-Modus auf 18 Loch zu spielen: erst 6 Loch „Vierball Bestball“, dann 6 Loch „Klassischer Vierer“ – und dann 6 Loch „Matchplay“.
In diesem Jahr wurden beiden Teams hart von diversen Absagen ihrer Spielerinnen und Spieler getroffen. Deshalb wurden die Mannschaften noch in der Umkleide kurz vor dem ersten Abschlag umgebaut. Schlussendlich gingen 10 Damen und Herren pro Team auf die Runde. Die Birdies wie immer in weiss, die BayMeGos in blau.
Und diesmal erlebten die BayMeGos am Ende auch ein kleines blaues Wunder.
Konnte sich der erste Flight mit Ralf Scheuerer und Herbert Steffe noch klar mit 3.1 durchsetzen, mussten im zweiten Flight Markus Schauer und Ralf Exel schon schwer beissen: die beiden Vierer gingen an die Birdies, die beiden Matchplays konnten aber die BayMeGos gewinnen. 2:2 in diesem Flight. Gesamtzwischenstand: 5:3 für die Titelverteidiger. Ein 10:10 würden den BayMeGos ja zur „Cup-Verteidigung“ reichen. Würde. Denn dann wurde es immer düsterer am Golfhimmel der Medien-Golfer: der dritte Flight meldete ein 1:3 aus BayMeGo-Sicht. Damit also 6:6. Und dann kamen die Birdies-Legenden Regine Israel und Team-Captain Hannes Winkler weithin sichtbar lächelnd mit einem „4:0 für die Birdies“ von der 18.
Damit war klar. Im allerletzten Flight musste ein 4:0 für die BayMeGos her.
Heinz Peters und Willi Bollwein wehrten sich nach Kräften, konnten aber gegen die wie entfesselt aufspielende Paarung Martin Katz und Jupp Suttner „nur“ ein 2:2 ins Ziel bringen.
Damit geht der Cup 2026 mit einem 12:8 an die Birdies.
Herzlichen Glückwunsch noch einmal !!
Das Wichtigste ist aber – wie immer: dass sich beiden Teams zu einem launigen Wettspieltag trafen – und auf all die anstiessen, die leider nicht mehr mit dabei sein können!!!
Text: Ralf Exel
Foto: Jupp Suttner
